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Vor-Tour der Hoffnung: Binger Stadtverwaltungsangestellte verkaufen gespendete Backwaren

Petra Heimann (l.) und Stefanie Effenberger von der Binger Stadtverwaltung verkaufen ehrenamtlich gespendete Lüning-Brote. Foto: Christine Tscherner

BINGEN – Brot für Hilfe: Knapp 100 gespendete Brote verkauften Freiwillige der Stadtverwaltung am Samstag in der Fußgängerzone. „Ludgers Urkorn“ aus dem Backhaus Lüning wurde damit zum Puzzlestück der „Vor-Tour der Hoffnung“, einer Benefizveranstaltung für krebskranke Kinder.

Ende Juli beziehen Spenden sammelnde Radfahrer für drei Tage ihr Basislager im Binger NH-Hotel. Tour-Unterstützer und Ex-Kunstturner Eberhard Gienger wird mit dem Fallschirm in der Stadt landen. Ein Fest auf dem Neffplatz ist angesetzt.

Bereits seit Monaten läuft die eigentliche Arbeit der Organisatoren. Sie besuchen sämtliche Etappenziele der dreitägigen Tour und rühren kräftig die Werbetrommel. Auch in der Binger Grundschulmensa stellte der Vorsitzende Jürgen Grünwald mögliche Aktionen für die Spendenbox vor.

Ob Trinkgeld der Damensitzung oder Tombola im Turnverein, Spendendose beim Weinfest oder Verkauf von eigens kreiertem „Vortour“-Brot – jede Idee ist willkommen. Bürgermeister Ulrich Mönch (CDU) nahm als Binger Schirmherr Kontakt zu Ludger Lüning auf und bat um Brotspenden. 500 Laibe überließ der Firmenchef den Unterstützern. Knapp 1000 Euro landeten in der Spendenkasse.

Seit 22 Jahren ist Jürgen Grünwald für die Vortour aktiv (die AZ berichtete). Sein Ehrenamtlichen-Team brachte im vergangenen Jahr beachtliche 428 000 Euro zusammen. Die Vor-Tour ist eine Nebenveranstaltung der bereits seit 1983 stattfindenden „Tour der Hoffnung“. Im zweiten Jahr in Folge führt die Vor-Tour durch Rheinhessen. Auf den Etappenstopps übergeben Vereine, Unternehmen, Verbands- und Ortsgemeinden die von ihnen zuvor gesammelten Spenden an die prominenten Radtour-Teilnehmer.

Viele kleine Beträge eifriger Spendensammler im Vorfeld lassen stolze Summen zusammenkommen. Die Radtour mit Promis in Rheinland-Pfalz lebt vom Engagement ganz vieler Vereine, Schulklassen und Firmen an der Wegstrecke. Das Geld fließt in die Unterstützung der Krebsforschung und in die psychosoziale Betreuung krebskranker Kinder und ihrer Familien. Ferienwohnungen in Rheinland-Pfalz wurden zuletzt über die Vortour finanziert, um Familien nach der monatelangen Krebsbehandlung ihrer Kinder eine Auszeit zu ermöglichen.

„Das Geld bleibt in der Region“, betont Schirmherr Mönch. Eine Anschubfinanzierung für ein ähnliches Wohnungsprojekt in Daun möchten die Radfahrer diesmal ermöglichen. In Bingen als Basisstation ist für den Tourabschluss ist ein kleines Stadtfest auf dem Neffplatz geplant. „Soulbuddha spielt ohne Honorar und ein Teil der Einnahmen der Essens- und Getränkestände kommt in den Spendentopf“, schaut Bürgermeister Mönch auf den 1. August. Dann werden aus vielen Einzelaktionen vom Skiclub-Fest bis zum Kuchenverkauf im Kindergarten Vortour-Spenden überreicht.

Die Radfahrer sind vom 30. Juli bis 1. August in Bingen. Die Routen der Benefiz-Tour verlaufen durch die Kreise Mainz-Bingen, Rhein-Nahe, Rhein-Hunsrück, Alzey-Worms und Bad Kreuznach.

Quelle: Von Christine Tscherner http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bingen/bingen/vor-tour-der-hoffnung-binger-stadtverwaltungsangestellte-verkaufen-gespendete-backwaren_18014929.htm