Die „VOR-TOUR der Hoffnung“

In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Prominent aus Sport, Politik und Wirtschaft in den Dienst der guten Sache gestellt, z. B. Annika Mehlhorn, Bernd Cullmann, Björn Glasner...

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Springmäuse heizen im Heimathaus ein

Kabarett im Haus der Springmaus
Kabarett im Haus der Springmaus Bild 02
Kabarett im Haus der Springmaus Bild 03

Benefizveranstaltung. Besucher spenden mehr als 10 000 Euro für Tour der Hoffnung

Von unserem Mitarbeiter Jörg Niebergall

Neuwied. Es gibt Abende, da passt einfach alles zusammen. Am Montag erlebten rund 400 Besucher im Heimathaus Neuwied einen solchen. Im Rahmen eines Benefizevents hatten die Macher der Tour der Hoffnung gemeinsam mit der Sparkasse Neuwied ein buntes Kabarett-, Comedy-, und A-Capella-Programm auf die Beine gestellt. Den Zuschauern gefiel der knapp zweieinhalbstündige Auftritt des Bonner Ensembles aus dem „Haus der Springmaus“ dabei genauso gut wie der der Vokalartisten von Dacapella. Aber auch die ohne Gage auftretenden Promis auf der Bühne schienen ihren Spaß zu haben. Und als Tour-Organisator Jürgen Grünwald kurz vor 23 Uhr die erste Hochrechnung präsentierte, waren knapp 10 00 Euro im Spendentopf gelandet.

Wenn die Springmaus-Gründungsmitglieder Andreas Etienne und Michael Müller auf die Bühne kommen, dann ist das Duett-Comedy par excellence. Müller und sein Gegenpart brachten Ausschnitte aus ihrem Programm „Lustschreie“ vor. Doch auch alleine stand Etienne seinen Mann und verbreitete „Lachblüten“ aus seinem Soloprogramm.

 Wiederum mit Etienne und Müller, verstärkt durch Susanne Galonska und Christoph Scheeben, servierte das Rheinkabarett dann Lustiges im Quartett. Das Rheinland-Ensemble aus dem Haus der Springmaus wurde dabei nicht nur musikalisch, es setzte vor allem auf lokale Eigenheiten. Bei ihrem Programm „Der Nächste bitte“ blieb kein Ärztewitz auf der Strecke. Scheeben nahm die Begleitschreiben von Arzneimitteln musikalisch auf den Arm und bediente sich dabei beim Klassiker „Time to say good bye“.

Bedient wurden dann, wenn auch nur von der medizinischen Seite, die Schlagerfans. Aus dem Abba-Megahit „Dancing Queen“ wurde „In der Rheinklinik“, aus Nino de Angelos „Jenseits von Eden“ wurde „Jenseits der 50“ und schließlich sang die „Erste Kabarettistisch-Rheinische Koalition“ gemeinsam mit 400 Besuchern „The lion sleeps tonight“ in der Ischias-Version.

Tatsächlich konnten die acht Stimmwunder von Dacapella musikalisch noch eins draufsetzen. Nach der Pause ging ihr musikalisches Fernsehquiz auf Sendung: Sieben von der Gruppe vorgetragene Fernsehmelodien von bekannten Sendungen aus ARD- und ZDF-Straßenfegern galt es zu benennen und zuzuordnen.

Spätestens als Dacapella-Leadsänger Thomas Kümpel mit Adriano Celantanos „Una fiesta sui prati“ und schließlich Bodo Gerlich gemeinsam mit dem Ensemble im Rücken und dem gesamten Publikum in Front den Cab-Calloway-Hit „Minne the Moocher“ anstimmten, kochte der Saal.

Quelle: Rhein-Zeitung Neuwied

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