28. Tour der Hoffnung mit neuem Spendenrekord
Erneut hatten die VOR-TOUR-Radler maßgeblichen Anteil am Rekordergebnis. Auf ihrer diesjährigen zweitägigen Tour durch die Kreise Westerwald, Mayen-Koblenz, Bad Kreuznach und Rhein-Hunsrück kamen 229.800 Euro zusammen. Dies war zugleich die größte Einzelspende, die beim Abschlussabend der „Tour der Hoffnung“ im E.on-Verwaltungsgebäude in München übergeben wurde.
Besonders die beachtlichen – in dieser Höhe nicht erwarteten – Spendensummen in Montabaur, Ransbach-Baumbach, auf der Buga, in Bad Kreuznach, Rheinböllen, Emmelshausen und St. Goar überraschten VOR-TOUR-Chef Jürgen Grünwald: „ Es ist unglaublich, was sich die Stopp-Orte haben alles einfallen lassen. Das war Gänsehaut pur. Überall feierten wir mit der Bevölkerung ein emotionales Fest im Zeichen der Hilfe. In Rheinböllen hatte man das Gefühl, die ganze Kleinstadt ist auf den Beinen. Wo kamen nur die 18.600,00 Euro her?“
Auch der Auftritt auf der Buga in Koblenz dürfte so manchem Radler noch lange in Erinnerung bleiben. Ein TOP-Act jagte den Anderen: Eberhard Gienger und Bernd Effing beim Schauturnen am Reck, Trampolin-As Anna Dogonadze zeigte Ausschnitte ihrer Olympia-Kür von Athen, begeisternde Auftritte von Tour-Sängerin Geraldine Olivier und Chris Benett und als Höhepunkt das Pflanzen der „Rose der Hoffnung“ durch Eveline Lemke (Wirtschaftsministerin), dem Koblenzer OB Prof. Dr. Hofmann-Göttig, Buga-Chef Hanspeter Faas und dem Ehepaar Kordes (Rosenschulen Kordes).
Der Empfang auf der Stromburg bei Sternekoch Johann Lafer setzte dem Ganzen dann noch die Krone auf. Ein weiterer Meilenstein in Bezug auf die öffentliche Wahrnehmung der Benefiz-Tour war die Live-Schaltung des SWR von der Ankunft der Hoffnungsradler in St. Goar in die SWR 3 - Abendschau.
Für einen Teil der Teil der VOR-TOUR-Radler war nach zwei Tagen noch nicht Endstation. Sie wurden zur großen Tour durch den Freistaat Bayern eingeladen.
Ob Fotoshooting vor Schloss Nymphenburg oder Etappenziel im Münchner Olympia-Park - an den drei Radlertagen reihten sich die Höhepunkte nur so aneinander.
Wolfratshausen, Berg, München, Starnberg, Straubing, Dingolfing, Landshut, Eching, Moosburg, Erding, Bad Aibling, Miesbach, Rottach-Egern, Bad Wiessee, Bad Tölz und Holzkirchen.
Die Liste der Tourstopps liest sich wie eine Urlaubsreise im Voralpenland. Sportliche Höchstleistung war am Irschenberg gefragt. Mit 23% forderte hier die steilste Strecke der Tour den Teilnehmern alles ab.
Am Ende der vier Radlertage durch Hessen und den Freistaat Bayern stand allen 220 Teilnehmern die Zufriedenheit ins Gericht geschrieben – waren Sie doch Teil einer funktionierenden Gemeinschaft mit der Zielsetzung krebskranken Kindern Hoffnung zu bringen.










