Die „VOR-TOUR der Hoffnung“

In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Prominent aus Sport, Politik und Wirtschaft in den Dienst der guten Sache gestellt, z. B. Annika Mehlhorn, Bernd Cullmann, Björn Glasner...

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125.000 Euro für krebskranke Kinder erstrampelt

Westerwald. Am ersten Tag der Vortour der Hoffnung erstrampelten die prominenten Radler rund 125.000 Euro für krebskranke Kinder. Sie waren in Westerburg gestartet und über Selters, Ransbach-Baumbach und Montabaur zur Buga geradelt.

Kurz vor Beginn der Vortour der Hoffnung goss es noch in Strömen. Doch pünktlich mit dem Start an der Berufsbildenden Schule Westerburg klarte es tatsächlich auf, so dass Ex-Reckweltmeister Eberhard Gienger zwar auf Grund des starken Windes zwar nicht den Zielsprung auf die Startlinie wagte, aber mit seinem Fallschirm im nahen Stadion landete. Eine blutende Lippe hatte er sich schon beim Ausstieg aus dem Flugzeug geholt, als er ordentlich die Tür schließen wollte, diese aber wegen des Windes zurück schlug.
Gienger und die zahlreichen überregionalen und lokalen Prominenten aus Sport, Politik & Co. wurden in Westerburg von Hunderten von Schülern begrüßt. Moderiert von Tourleiter Jürgen Grünwald aus Waldbreitbach und untermalt von den Melodien von Toursänger Chris Bennett gab es schon in Westerburg ein kleines Bühnenprogramm, bei dem viele der Prominenten auch persönlich vorgestellt wurden. Zudem wurden schon dort die ersten Spenden für krebs- und leukämiekranke Kinder übergeben. Schließlich ist das der Grund, warum die Tour der Hoffnung überhaupt durchgeführt wird.
Den Startschuss für die Vortour gab Gerhard Loos als Bürgermeister der VG Westerburg. Anschließend schwang er sich aufs Rad und fuhr wie einige seiner Westerwälder Amtskollegen bei der Tour mit. Gerade als die Radler so richtig in Schwung gekommen waren, mussten sie schon wieder die Bremsen ziehen: Im Industriegebiet Sainscheid war an der Firma Holzapfel Group der erste Stopp zum weiteren Spendensammeln angesagt.
Dann ging es in flotter Fahrt – abgesichert von Polizeimotorrädern und begleitet vom DRK – weiter Richtung B 8 und den Helleberg hinauf. Am steilen Anstieg wurden die schwächeren Fahrer von den sportlich durchtrainierten einfach etwas „angeschoben“. Über Weidenhahn und Maxsain fuhr man hinab nach Selters, wo die Radler von Stadtbürgermeister Rolf Jung (der auch Spenden übergab) sowie vielen Schülern und Kindergartenkindern begrüßt wurden. Im Ratssaal sangen die Tourteilnehmer gemeinsam mit Chris Bennett und den Kindern begeistert den Toursong.
Wettermäßig wurden die Wohltätigkeitsmannschaft bei ihrer weiteren Tour durch den Westerwald meist ganz gut behandelt. Bei den weiteren Zwischenstopps in Ransbach-Baumbach und auf der Kirmes in Montabaur ließen sich Unternehmen und Privatleute nicht lumpen und trugen ihr mehr (meistens!) oder weniger großes Scherflein zur Spendensumme bei. In Montabaur waren das allein sage und schreibe rund 25 000 Euro.
Über Urbar radelten die Vortourteilnehmer zur Buga nach Koblenz, wo Grünwald die letzten Tagesspenden entgegennehmen konnte. Insgesamt kamen am ersten Vortourtag rund 125 000 Euro für krebskranke Kinder zusammen

Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/regionales/westerwald_artikel,-Vortour-der-Hoffnung-125%E2%80%85000-Euro-fuer-krebskranke-Kinder-erstrampelt-_arid,287397.html

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