„Vor-Tour“: Emmelshausen ist dabei
Emmelshausen - Die Stadt
Emmelshausen empfängt am 9. August 2011 die „Vor-Tour der Hoffnung“ anlässlich
ihrer Benefizfahrt für an Krebs erkrankte Kinder zu einem Etappenstopp am ZaP in
Emmelshausen.
Darauf verständigte sich bei einem ersten Treffen im Ratshaus
der Stadtbürgermeister mit Vertretern der Stadt, Verbandsgemeinde,
Touristinformation, Vereine, Kindergärten, Schulen und weiteren Interessierten
aus Emmelshausen und umliegenden Gemeinden. Organisatoren und Kümmerer aus dem
Fahrerfeld stellten in beeindruckender Weise die „Tour der Hoffnung“
einschließlich der „Vor-Tour“ vor.
Dabei wurde insbesondere deutlich gemacht,
dass alle eingehenden Spenden eins zu eins den an Krebs erkrankten Kindern
zugute kommen. Alle administrativen Kosten werden aus einem Sondertopf mit
Unterstützung großer deutscher Unternehmen und durch das private Engagement der
Tourfahrer selbst gedeckt. Alle Spender erhalten eine Spendenquittung.
Die
Zuweisung an die Kinderkrebseinrichtungen nimmt ein Ärztekuratorium vor. So
wurde beispielsweise aus dem Gesamtspendenaufkommen des Jahres 2010 der
Kinderkrebsklinik Kemperhof in Koblenz der stolze Betrag von 90.000 Euro
überwiesen. Hier zeigt sich, dass die „Tour der Hoffnung“ in der Region für die
Region sammelt.
Im letzten Jahr waren die Fahrer erstmals im
Rhein-Hunsrück-Kreis unterwegs (die RHZ berichtete). Die „Vor-Tour“ startete in
Gödenroth und machte Station in vielen Orten des Kreises. So kamen kreisweit
fast 40.000 Euro und bei der zweitägigen „Vor-Tour“ insgesamt über 170.000 Euro
für die gute Sache zusammen. Deutschlandweit wurden bei der letztjährigen „Tour
der Hoffnung“ über 1,4 Millionen Euro erradelt.
An dieses tolle Ergebnis
möchten die Tour-Fahrer in diesem Jahr anknüpfen. So sieht die Planung vor, dass
die „Vor-Tour“ neben vielen anderen Orten am 9. August auch die junge Stadt
Emmelshausen mit über 100 Fahrern, darunter viele bekannte Spitzensportler,
Vertreter aus der Bundes- und Landespolitik sowie aus der Wirtschaft ansteuert.
Den derzeitigen Stand der Planung teilten die Organisatoren Jürgen Grünwald,
Raimund Wittlich sowie die Tourfahrer
und Kümmerer Achim Wiedemann, Rainer Friedrich und Anja Wendling
(Rheinland-Pfalz Touristik GmbH) den interessierten Zuhörern im Emmelshausener
Rathaus mit. Am Ende waren sich die Anwesenden darin einig, dass eine solch
tolle Veranstaltung wie die „Tour der Hoffnung“ vom Einfallsreichtum und vom
Engagement all derer getragen wird, die am Rande der Strecke und in den
Etappenzielorten die gute Sache zu ihrer Sache machen.
Jetzt geht es darum,
die einzelnen Aktionen zu planen und zu koordinieren. Die Anwesenden haben sich
bereit erklärt, Betriebe und Privatpersonen zu animieren, sich für den guten
Zweck einzubringen. Alle Fäden laufen im Büro der Stadt Emmelshausen zusammen.
Hierhin kann sich jeder mit seinen Ideen und Vorschlägen wenden. Jeder Gedanke
wird aufgegriffen und weiterverfolgt.
Quelle: RZ-Online 05.02.2011






