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Die Benefiz-Radtour in Rheinland-Pfalz

Helfen mit Rad und Tat

Von Andreas Kossmann

Margot und Ulrich Zimmermann aus Buchholz engagieren sich seit vielen Jahren für krebs- und leukämiekranke Kinder – ihren Weihnachtsbasar zur Unterstützung der „Tour der Hoffnung“ richten sie am 20. November aus.

„Wir tun das, was wir können“, sagen Margot und Ulrich Zimmermann bei einer Tasse Kaffee in den Räumlichkeiten ihrer Schreinerei – man merkt sofort: Hier im kleinen gemütlichen Laden sind Freunde der „Tour der Hoffnung“ zu Hause!

Margot und Ulrich Zimmermann aus Buchholz engagieren sich seit vielen Jahren für krebs- und leukämiekranke Kinder

Margot und Ulrich Zimmermann aus Buchholz engagieren sich seit vielen Jahren für krebs- und leukämiekranke Kinder

Das „Tour-Feuer“, das in den Akteuren der 1983 erstmals initierten Benefiz-Radtour brennt, überträgt sich wie ein Bazillus auf immer mehr Freunde, Sponsoren und Förderer.

Nicht selten spricht Hotelier Jürgen Grünwald vom Waldbreitbacher Hotel „Zur Post“ in seiner Eigenschaft als Toursprecher und Initiator der ebenso stets wachsenden „Vor-Tour der Hoffnung“ von einem „fahrradverrückten Haufen“. Der tritt mittlerweile nicht nur kräftig in die Pedale, um Spenden zu sammeln, die zu 100 Prozent krebs- und leukämiekranken Kindern in verschiedenen Einrichtungen zu gute kommen, sondern lässt sich auch das ganze runde Jahrstets neue Aktionen für die gemeinsame Sache einfallen.

1998 kam Ulrich zur „Tour der Hoffnung“ als die Radsportgruppe der Tischler-Innung sich in den Dienst der Sache stellte. Damals war es möglich, dass die komplette Gruppe an der Haupttour teilnahm, die stets neue Aktionen jährlich in Gießen startet und anschließend durch einen jeweils anderen Teil Deutschlands radelt.

Ab 1999 nahm die Gruppe dann geschlossen an der Vor-Tour der Hoffnung teil (anfangs auf die Landkreise Neuwied und Ahrweiler beschränkt, ist diese mittlerweile auch in vielen Kreisen von Rheinland-Pfalz im Einsatz) sowie mit Delegierten an der anschließenden Haupttour – das Fahrerfeld wäre für alle einfach zu groß geworden.

Die Radsportgruppe der Tischler-Innung gibt es mittlerweile nicht mehr, einige wie Ulrich Zimmermann sind der „Tour“ jedoch erhalten geblieben und seit zwei Jahren sitzt auch seine Frau Margot auf dem Fahrradsattel.

Sie unterstützt das gemeinsame Anliegen schon seit vielen Jahren. „Ich mache gerne Bastel- und Handarbeiten, aber irgendwann hatten Familie und Bekannte genug davon, da kam mir die Idee, die fertigen Arbeiten zugunsten der Tour der Hoffnung anzubieten.“ Gesagt getan – und so fand 2003 erstmals ein Weihnachtsbasar statt. Die Palette ist reichhaltig: Liköre, Marmeladen, Dekorationsartikel, Lampen und Schmuck werden liebevoll gestaltet angeboten.

„Unser Schaufenster steht das ganze Jahr der Tour zur Verfügen, und am 20. November laden wir wieder zu unserem Basar ein.“ Freunde helfen dabei als „Interessengemeinschaft Tour der Hoffnung“, dann gibt es auch Waffeln, Kuchen, Kaffee und Glühwein. Jährlich ist so bisher im Schnitt ein Betrag zwischen 800 und 1400 Euro zusammen gekommen, der durch Spendensammlungen im Ort noch erhöht wird. Hierbei wird Ulrich Zimmermann von Tour-Mitstreiter Heinz-Werner Engels unterstützt.

Die „Tour der Hoffnung“ ist für Margot und Ulrich Zimmermann eine wahre Herzensangelegenheit – am 20. November kann man sich davon beim Weihnachtsbasar überzeugen.

Quelle: Der Rheinländer – November 2011