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Die Benefiz-Radtour in Rheinland-Pfalz

Ideen zum „Fest im Zeichen der Hilfe“

VOR-TOUR Programm rund um die Benefiz-Radveranstaltung in Osthofen vorgestellt / Spendenmarathon unterstützt krebskranke Kinder

OSTHOFEN – Die „Tour der Hoffnung“ ist die vermutlich größte privat organisierte Benefiz-Radtour Deutschlands. Sportler, Politiker, Manager, Ärzte und weitere idealistisch gesinnte Bürger treten seit vielen Jahren kräftig in die Pedale, um krebskranke und hilfsbedürftige Kinder zu unterstützen.

Die VOR-TOUR der Hoffnung 2016 in OsthofenAnfang August führt die rund 250 Kilometer lange Tour durch Rheinhessen und wird am Montag, 8. August, auch in Osthofen Station machen.

Radler bekommen Erlös

Bis zu diesem Tag sollen in der Stadt Aktionen gestartet werden, die sogenannte „Vor-Tour“, deren Erlös beim 40-minütigen Aufenthalt der Radler an die Verantwortlichen des Vereins übergeben wird. Außerdem ist für diesen Tag ein „Fest im Zeichen der Hilfe“ im Stadtpark geplant. Vereine, Unternehmen und Institutionen sind nun aufgefordert, Veranstaltungen und Aktionen auf die Beine zu stellen, um möglichst viel Geld zu sammeln. Bei einem Pressegespräch im Weingasthof „Zum Weißen Roß“ nahmen die ersten Ideen von Bürgern und Geschäftsleuten bereits Gestalt an. So wird die Metzgerei Lenger eine „Vor-Tour-Wurst“ anbieten, die Ballettschule „Mademoiselle“ ein Kinderballett aufführen und auch ein Flohmarkt ist in Planung. Stadtbürgermeister Thomas Goller ist stolz auf die Bürger. „Die Hoffnung hilft zum Leben“, zitierte er ein Sprichwort von Goethe.

Unterstützt wird die Aktion von Staatssekretär Salvatore Barbaro. „Die Radtour selbst nimmt nur zwei Prozent der ganzen Aktion ein“, erklärte er. Die übrigen 98 Prozent kämen aus den Spendenaufrufen und den eigens organisierten Veranstaltungen zusammen. Rund 420 000 Euro hat der Spendenmarathon in der „Vor-Tour“ im vergangenen Jahr eingebracht. Daran will man in diesem Jahr anknüpfen, viel lieber die Summe aber noch übertreffen. Osthofen soll seinen Teil dazu beitragen.

Ziel ist es, die Heilungschancen von krebskranken Kindern durch das Sammeln von Spendengeldern, die für Forschung, Therapie und Betreuung aufgewendet werden, stetig zu erhöhen. Denn staatliche Gelder allein reichen hier nicht aus. Am Beispiel Leukämie zeigt sich, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. Lagen 1983 die durchschnittlichen Heilungschancen für Kinder mit dieser bösartigen Erkrankung bei rund 60 Prozent, sind es heute bereits 86 Prozent. Dazu hat auch die „Tour der Hoffnung“ beigetragen.

Konto und Spendendosen

In Osthofen hat sich ein Organisationsteam gebildet, das Vorschläge für weitere Veranstaltungen gerne entgegennimmt. Gabi Naumann, Bea Witt, Siegrid Loris, Anja Thomas und Eugenie Platt nehmen die Vorschläge an. Über Bea Witt von der Infothek der Stadt Osthofen, Telefon 06242-5 03 01 09, kann die Kontonummer für Spenden erfragt werden. Daneben wurden auch Spendendosen ausgegeben, die hauptsächlich in den Osthofener Geschäften aufgestellt werden.

Quelle:

Wormser Zeitung 30.04.2016