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Die Benefiz-Radtour in Rheinland-Pfalz

Die Hunsrücker Kümmerer der Vor-Tour der Hoffnung nahmen zusammen mit Vor-Tour-Cheforganisator Jürgen Grünwald sowie prominenten ehemaligen Spitzensportlern, unter ihnen Mittelstreckenläuferin Ellen Wessinghage und Zehnkämpfer Guido Kratschmer, einen Scheck von Peter Sander entgegen.

VOR-TOUR vermeldet Spendenrekord

Rhein-Hunsrück. Prominenz aus Sport, Politik sowie Unternehmer und Ärzte traten von Sonntag, 7., bis Dienstag, 9. August, wieder kräftig in die Pedale für den guten Zweck.

Die 21. Vor-Tour der Hoffnung startete diesmal in Mainz und führte die Benefizradler diesmal durch Rheinhessen durch die Landkreise Alzey-Worms und Mainz-Bingen. Mehr als 60000 Euro an Spendengeldern für krebs- und leukämiekranke Kinder übergaben die Hunsrücker Hoffnungsradler dabei allein aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis. Stand Dienstagabend summierten sich die Spenden der diesjährigen Vor-Tour auf 407 000 Euro. Mitradler Hans-Josef Bracht zeigte sich gegenüber unserer Zeitung gestern begeistert: „Wir werden wohl diesmal einen neuen Spendenrekord aufstellen und den Gesamtbetrag von 421 000 von 2015 noch knacken. Dazu haben die Spender aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis in erheblichem Maß beigetragen“, sagte der stellvertretende Landtagspräsident am Telefon – kurz bevor die Trillerpfeife ertönte und er sich wieder aufs Rad schwingen musste, um die nächste Etappe der derzeit laufenden Tour der Hoffnung, bei der er und weitere Hunsrücker Mitstreiter im Raum Gießen mitradeln, anzugehen.

Die Spendenbereitschaft von Privatpersonen und Unternehmern sei wirklich beeindruckend, erklärte Bracht, der zuvor die bedeutendsten guten Taten herausstellte. Hatte Bracht zunächst noch die 2000 Euro von Peter Sander, dem Geschäftsführer der in Wiebelsheim ansässigen Sander-Gruppe, als beispielhaft erwähnt, so musste er sich wenige Tage später nach oben korrigieren. Sander war der Einladung gefolgt, am Sonntag den Prolog in Mainz selbst mitzufahren. Danach war er so begeistert, dass er für Montag all seine Termine absagte, um noch einen weiteren Tag im Sattel zu verbringen und 124 Kilometer abzuspulen. Von dem guten Zweck war Peter Sander offenbar so angetan, dass er auf die bereits gespendeten 2000 Euro noch einmal 15 000 Euro draufsattelte. Die „Geschichte“ der 2000-Euro-Spende nahm im Mainzer Landesmuseum ihren Anfang: Am 14. Juli wurden die Landtagsabgeordneten dort im Innenhof mit Speisen von Sander bewirtet. Der Erlös aus der Mittagspause betrug 1000 Euro. „Wir haben uns spontan entschlossen, diesen Betrag zu verdoppeln“, sagt Peter Sander und ergänzt: „Gerade als Familienunternehmen haben wir die soziale Verantwortung, solche Aktionen zu fördern, und wir wissen, dass alle Spenden direkt zum Nutzen von krebskranken Kindern eingesetzt werden.“ Vor-Tour-Cheforganisator Jürgen Grünwald freute sich: „Das Unternehmen unterstützt seit mittlerweile drei Jahren tatkräftig unsere Vor-Tour.“

Bracht zeigte sich begeistert von der Spendenbereitschaft. Ein weiterer Großbetrag (8000 Euro) kam in diesem Jahr noch aus dem Erlös eines Benefizhandballspiels in Sohren. Der Sportpark Simmern steuerte 2800 Euro bei, die ein Spinning-Marathon in dem Fitnessstudio eingespielt hatte. Mehr als 32 000 Euro kamen zusammen aus diversen kleineren Aktionen der Vor-Tour-Kümmerer am Rhein, auf der Loreley, von Weihnachtsmärkten oder Geburtstagsspenden. „Die Spendenbereitschaft vieler Privatpersonen ist enorm“, freute sich Hans-Josef Bracht über die vielen Beiträge für die gute Sache.

Spendenkonten auf www.vortour-der-hoffnung.de

Quelle: Rhein-Zeitung