Mehr als 645.000 Euro für kranke Kinder erradelt
140 Radfahrerinnen und Radfahrer haben bei der 28. Vor-Tour der Hoffnung hohen Temperaturen getrotzt – und mehr als 645.000 Euro für kranke Kinder erradelt. Auch Zwei-Meter-Hüne Alexander Schweitzer hatte sich aufs Rad geschwungen.
Die 28. Vor-Tour der Hoffnung vom 4. bis zum 6. Juli ist mit einer überwältigenden Spendensumme zu einem Ende gekommen. Bei der Tour handelt es sich bekanntlich um eine jährlich in Rheinland-Pfalz stattfindende Benefiz-Radsportveranstaltung zur Unterstützung krebskranker Kinder. Wie aus einer aktuellen Pressemitteilung des Vereins hervorgeht, hatten dieses Jahr mehr als 140 Radfahrerinnen und Radfahrer aus ganz Rheinland-Pfalz (und darüber hinaus) in die Pedale getreten, um sich für hilfsbedürftige Kinder einzusetzen. Und auch ein Polit-Promi hatte sich aufs Rad geschwungen: „Auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer fuhr die Etappe von Schweigen am Deutschen Weintor bis nach Kandel mit und trat kräftig in die Pedale“, teilt der Verein mit.
Die Tour ging in diesem Jahr zum zweiten Mal durch die Pfalz, genauer: rund um Landau. Trotz hoher Temperaturen an den ersten beiden Tagen hätten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer großen Einsatz und Durchhaltevermögen bewiesen, um die insgesamt 230 Kilometer lange Strecke erfolgreich zu bewältigen. Der Verein geht in seiner Mitteilung ins Detail: „Dank des unermüdlichen Engagements aller Beteiligten und zahlreicher Spenderinnen und Spender konnte die Vor-Tour der Hoffnung erneut eine beeindruckende Spendensumme erzielen.“ Mehr als 645.000 Euro seien gesammelt worden, um die Arbeit der Kinderkrebshilfe zu unterstützen und betroffenen Familien Hoffnung und Unterstützung zu spenden.
Die Vor-Tour der Hoffnung 2025 rollte durch die Pfalz.
„Wir sind überwältigt von der Solidarität und dem Einsatz aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aller Stopp-Orte mit ihrem Engagement, aller Helfenden vor und hinter den Kulissen“, sagt der Erste Vorsitzende Bernhard Sommer. „Gemeinsam haben wir gezeigt, dass jeder Kilometer und jeder Euro einen Unterschied macht – für die kleinen Kämpferinnen und Kämpfer und ihre Familien.“ Großer Dank gelte allen Sponsoren, Helfern und Unterstützern, die die Tour möglich gemacht hätten.
Der Verein teilt weiter mit: „ Die Spenden werden im Dezember an circa 50 Institutionen, vornehmlich aus Rheinland-Pfalz und dem südlichen Nordrhein-Westfalen, übergeben.“ 100 Prozent der gesammelten Spenden gehen den Begünstigten für ihre Arbeit mit krebskranken und hilfsbedürftigen Kindern und deren Familien zu beziehungsweise werden zu einem Teil über die Tour der Hoffnung in die Krebsforschung investiert, so der Verein. „Jeder eingesammelte Euro wird eins zu eins dort gespendet, wo er dringend benötigt wird“, sagt der Zweite Vorsitzende Hans-Josef Bracht.
Bei der Spendensumme handelt es sich übrigens um ein vorläufiges Zwischenergebnis: „Das Sammeln geht weiter.“ Und auch werde der Blick nun schon in Richtung 2026 gerichtet. Dann nämlich soll die 29. Vor-Tour der Hoffnung in ihrem 30. Jahr vom 24. bis zum 26. Juli durch rheinland-pfälzische Regionen rollen. „Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wir unsere Jubiläumstour in der Heimatregion rund um Koblenz fahren“, verrät Bernhard Sommer abschließend.
Peter Schmitz/Vor-Tour der Hoffnung
Quelle: Rhein-Zeitung online 08.07.2025
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