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Die Benefiz-Radtour in Rheinland-Pfalz

Vor-Tour der Hoffnung macht Stopp in Koblenz: Samba­ Rhythmen und La-Ola-Wellen

Durch Städte und Gemeinden radeln und dabei Gutes tun – das ist der Sinn der Vor-Tour der Hoffnung. Nach zwei Jahren Corona-Pause schwingen sich zum 25. Mal 120 Radler – darunter viele Prominente – auf den Sattel, um Geld für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder zu sammeln. Der Abschluss der zweiten Etappe war am Montag in Koblenz – ein Festakt mit La­-Ola-Wellen und großzügigen Spendenschecks.

Mit geschlossenen Augen hätte man denken können, es sei der Karneval in Rio de Janeiro: Als sich der Zentralplatz gegen 19:10 Uhr mit den Benefizradlern füllte, donnerten zur Begrüßung 15 Trommeln los, die den Platz am Forum mit Samba-Rhythmen beschallten.

Schnell bildete sich eine Menschentraube, Handys und Kameras wurden gezückt, um den Auftritt der Musikgruppe Monta Batida einzufangen. Der Auftakt einer Veranstaltung, an deren Ende ein sechsstelliger Spendenzwischenstand verkündet werden konnte.

„Das ist die Krönung des Tages. Es sind viele Leute hier, und die Stimmung ist super“, sagte Jürgen Grünwald, Gründer der Vor-Tour, begeistert. Nach der Ansprache von Bürgermeisterin Ulrike Mahrs und der Darbietung des Comedy-Duos Willi und Ernst, startete gegen 8 Uhr die Spendenübergabe. Nacheinander rief Jürgen Grünwald die Spender – vor allem Unternehmen – auf die Bühne des ADAC­-Showtrucks.

13 Schecks wurden insgesamt an diesem Abend überreicht, hinzu kamen mehrere private Spenden von Führungskräften der Unternehmen. Die Summen reichten von 500 bis 25.000 Euro – das Publikum honorierte die Engagements mit La-Ola-Wellen.

Hatte der Spendenstand beim vorangegangenen Zwischenstopp vor Koblenz in Bad Breisig noch gut 349.000 Euro betragen, konnte man am Ende eine Summe von 406.000 Euro präsentieren. Die kam allerdings nicht nur bei der Tour zusammen, sondern bei allen Veranstaltungen des Vereins in diesem Jahr.

„Der ganze Tag lief geschmeidig. Wir sind fast überall ,just in time‘ angekommen und es gab nicht einen Unfall“, fasste Jürgen Grünwald den Tag zusammen. Und dass man die 400.000 Euro geknackt hat, sei „supertoll“, so Grünwald. Auch Bürgermeisterin Ulrike Mahrs fand lobende Worte, vor allem für die prominenten Radler.

„Es ist einfach toll, dass diese Menschen, die Multiplikatoren sind etwa aus Kunst, Sport und Musik, bereit sind mitzumachen und Spenden zu sammeln für Kinder, denen es nicht so gut geht“, sagte sie. Gerade in der jetzigen Zeit, in der viele das Glas eher halb leer als halb voll sehen würden, sei das ehrenamtliche Engagement besonders wichtig, da es Hoffnung und Perspektiven schaffe. Die gesammelten Spenden werden an die „große“ Tour der Hoffnung übergeben, die vom 11. bis zum 13. August in Hessen stattfindet.

 

Quelle: Rhein-Zeitung Koblenz, 09.08.2022