Rund 120 Hoffnungsradler waren seit dem 7. August für drei Tage unterwegs. Die insgesamt 340 Kilometer lange Strecke der Vor-Tour führte sie nicht nur in das Koblenzer Stadtgebiet, durch den Kreis Mayen-Koblenz und den Kreis Ahrweiler, sondern am Dienstag auch durch den Kreis Neuwied.
Station machten die Radler hier in Neuwied, Waldbreitbach, Neustadt und auch in Buchholz. Auf der Vor-Tour werden Spenden für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder gesammelt. So ist etwa HansPeter Knossalla, Erster Vorsitzender des Neuwied er Hospizvereins, froh, dass die Vor-Tour der Hoffnung den Verein schon seit langem mit Spenden unterstützt.
In Niederbieber trafen die Hoffnungsradler am Dienstag bereits früh und pünktlich um 10.10 Uhr ein. Zu dem Zeitpunkt warteten schon einige Besucher auf die Ankömmlinge. Für gute Stimmung hatte der Neuwieder Kindermusiker Daniel Koch, bekannt als Daniel Dorfkind, mit seinem Auftritt zu diesem Zeitpunkt schon gesorgt. Nachdem die Radfahrer, unter denen viele bekannte Gesichter zu finden waren, sich etwas erfrischt hatten, wurden im Rahmen einer unterhaltsamen Bühnenpräsentation die Spender aus der Region geehrt.
Die Moderation übernahm dabei Initiator Jürgen Grünwald aus Waldbreitbach, der nach 25 Jahren in den Tour-Ruhestand geht. Er hatte 1996 als Verkehrsdirektor der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler die Idee der Vor-Tour auf die Straße gebracht, die seither mit steigenden Spendenzahlen die eigentliche
„Tour der Hoffnung“ unterstützt. Insgesamt war von vielen verschiedenen Spendern ein fünfstelliger Betrag zusammengekommen.
Foto: VOR-TOUR der Hoffnung e.V.
Quelle: Rhein-Zeitung Neuwied, 09.08.2022