Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie hier

Alle akzeptieren Auswahl akzeptieren Details einblenden Weitere Informationen

Die Benefiz-Radtour in Rheinland-Pfalz

DIE 25. VOR-TOUR DER HOFFNUNG FINDET NICHT STATT

CORONA-VIRUS STOPPT AUCH DIE BENEFIZ-RADLER

Waldbreitbach/Rheinböllen. Geplant war ein beeindruckendes Jubiläumsjahr zum 25jährigen Bestehen der VOR-TOUR der Hoffnung mit vielen Veranstaltungen aufs ganze Jahr verteilt.

Vielerorts wurden bereits menschenverbindende Aktionen und Aktivitäten in Rheinland-Pfalz und im angrenzenden Nordrhein-Westfalen für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder organisiert und standen vor der Verwirklichung.
22 Städte, Orte, Gemeinden und Einrichtungen hatten ihre Zusage gegeben, die Hoffnungsradler zu empfangen um gemeinsam „ein Fest im Zeichen der Hilfe“ zu feiern.

Doch seit einigen Wochen müssen wir alle zusammen erkennen, dass etwas anderes stärker ist als unser (erneuter) Wunsch, auch in diesem Jahr für bedürftige Kinder kräftig in die Pedale zu treten.
Die Corona-Pandemie hat unser Gemeinwesen, unsere Gewohnheiten und unsere Strukturen stark beeinflusst und wird uns möglicherweise noch eine sehr lange Zeit in Atem halten.

Das Organisations-Team der VOR-TOUR der Hoffnung 2020 hat sich nach einer intensiven internen Diskussion und zahlreichen Gesprächen mit den wesentlichen Partnern der diesjährigen Tour, die wir besuchen wollten, einstimmig dazu entschlossen, die diesjährige VOR-TOUR der Hoffnung abzusagen.

„Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen und tut sehr weh, so Orga-Chef Jürgen Grünwald aus Waldbreitbach, aber sie war in der augenblicklichen existenziellen Krisensituation alternativlos“. Derzeit ist verständlicherweise kein Unternehmer hinsichtlich von Spendenaktivitäten ansprechbar. Die Sorgen und Nöte haben eine ganz andere Dimension erreicht. Auch die Bürgerinnen und Bürger, die Vereine, die Gesellschaften und Institutionen fühlen sich nicht in der Lage, ihre gegebenen Zusagen einzuhalten.

Die zum Jubiläumsjahr geplanten 25 landesweiten „Leuchtturm-Projekte“ sind dadurch leider auch in Frage gestellt. Der Spannungsbogen dieser Events umfasste die Bereiche Musik, Kunst, Sport, Show, Kabarett und Comedy sowie kindgerechte Aufführungen und hätte, vorsichtigen Schätzungen zur Folge, zusätzliche Spendeneinnahmen in Höhe von 100 000 Euro erbracht. Die Veranstaltungen vom 20.03. bis zum 21.06. sind zunächst abgesagt mit dem Hinweis, zu versuchen, diese im zweiten Halbjahr nachzuholen.
Besonders bitter ist die Absage für die Institutionen, Kinder-Kliniken, Elternvereine und Forschungseinrichtungen, die auch in diesem Jahr mit beachtlichen Summen hätten rechnen können. Zur Erinnerung: Im November 2019 wurden von den Hoffnungsradlern Spenden in Höhe von 615.381 Euro im Mainzer Landtag an 22 Institutionen (…davon 20 aus Rheinland-Pfalz) verteilt.

Diejenigen, die sich trotz der angespannten Situation in der Lage sehen, krebskranke und hilfsbedürftige Kinder zu unterstützen, können ihre – der Situation angemessene Spende-auf das Sonderkonto
„VOR-TOUR der Hoffnung, DE67 5745 0120 0102 2195 32, bei der Sparkasse Neuwied“ überweisen. Es wäre mit Sicherheit in dieser Situation ein besonders wertvoller Beitrag…!!

PS. Auch die bundesweite TOUR DER HOFFNUNG 2020 wurde in der vergangenen Woche abgesagt.